Wir haben Michele einige Fragen über seine Karriere gestellt:
Erinnerst du dich an dein erstes Auto oder dein erstes grosses Projekt bei uns?
Mein erstes grosses Projekt war die Restauration eines Jaguar E-Type.
Welche Anekdote aus der Lackiererei erzählst du deinen Freunden am liebsten?
Ein Kunde brachte jeweils ein bereits auseinandergebautes Miniaturfahrzeug mit und wünschte sich, dass wir es exakt in derselben Farbe lackieren wie sein Originalauto.
Ausserdem erinnere ich mich daran, wie früher die Autos noch mit Schleifpapier und einem Kübel Wasser bearbeitet wurden – die gesamte Carrosserie stand dabei unter Wasser, und wir arbeiteten in Gummistiefeln.
Was hat sich in 35 Jahren am meisten verändert?
Ganz klar die Geschwindigkeit. Früher mussten die Lacke rund 60 Minuten trocknen, heute dauert es nur noch etwa 15 Minuten.
Wenn du deinem jüngeren Ich einen Tipp geben könntest, welcher wäre das?
Ich würde meinem jüngeren Ich raten, mehr auf sich selbst zu achten und die eigenen Bedürfnisse ernster zu nehmen.
Was schätzt du an deinem Team am meisten?
Am meisten schätze ich den gemeinsamen Einsatz sowie die Art, wie wir zusammenarbeiten und uns gegenseitig unterstützen.
Was wünscht du dir für die Zukunft der Lackiererei und des Unternehmens?
Ich wünsche mir eine gute Auslastung, genügend Arbeit und dass wir unseren Weg auch in Zukunft erfolgreich gemeinsam weitergehen können.
Wenn du auf 35 Jahre zurückblickst, was hat dich motiviert, so lange zu bleiben?
Die Kombination aus der Marke BMW/MINI, dem kurzen Arbeitsweg und meiner Tätigkeit in dieser Position hat mich motiviert, dem Unternehmen über all die Jahre treu zu bleiben.