Wer gerne Auto fährt und einen schönen Ausflug sucht, kommt bei dieser Route voll auf seine Kosten. Der Startpunkt ist wahlweise Winterthur oder Schaffhausen. Zuerst geht’s ein Stück über die Autobahn, um ein paar Kilometer gutzumachen. Ab Landquart beginnt dann der eigentliche Fahrspass. Nach rund 108 Kilometern bietet sich das Fashion Outlet in Landquart perfekt für eine kurze Pause an.
Ab Landquart führt die Strecke durchs Prättigau bis Klosters, dann über den Wolfgangpass nach Davos. Vom Frühling bis Herbst ist der Flüelapass geöffnet – gut ausgebaut, mit schönen Spitzkehren und zwei kleinen Seen auf der Passhöhe. Die Abfahrt ins Engadin ist ebenso reizvoll wie die Auffahrt.
Von Lavin geht es weiter nach Zernez, wo man den Ofenpass ins idyllische Val Müstair nehmen kann. Ein grosser Teil des Ofenpasses liegt im Nationalpark, ideal für Wanderfreunde. Wer eine Abkürzung bevorzugt, kann den Tunnel Richtung Livigno nehmen.
Je nach Lust und Zeit lässt sich die Route verlängern: vom Val Müstair über den Umbrailpass hinauf bis zur Passhöhe des Stelvio (Stilfserjoch) – eine der beeindruckendsten Passstrassen überhaupt. Der Umbrail ist schmal, hier heisst es ruhig und konzentriert fahren.
Die Weiterfahrt führt nach Bormio, von wo aus man entweder über das Puschlav und den Berninapass oder via Livigno–Bernina nach Pontresina gelangt. Besonders im Herbst ist der Berninapass mit seinen goldgelben Lärchen ein echtes Highlight. Zahlreiche Fotostopps lohnen sich entlang der Strecke.
Wer dann noch Lust auf ein letztes Passerlebnis hat, sollte sich den Albulapass gönnen. Er verbindet La Punt im Engadin mit Preda–Bergün, wo im Winter die berühmte Schlittelpiste verläuft. In Filisur endet der Fahrspass langsam – von hier geht’s über die Hauptstrasse Richtung Chur und dann gemütlich nach Hause.
Route 2: Winterthur-Landquart-Davos-Val Müstair-Livigno-Pontresina-La-Punt-Filisur-Winterthur
Route 3: Winterthur-Landquart-Davos-Susch-La-Punt-Filisur-Winterthur